Unser Leitgedanke
Wir Lehrerinnen der
Schillerschule engagieren uns, wie Sie als Eltern, für die Bildung,
die
Erziehung und das Wohlergehen der Schülerinnen und Schüler.
Wir haben vier Jahre Zeit, diese Ziele gemeinsam zu erreichen!
Wir sollten uns weniger
bemühen,
den Weg für unsere Kinder
vorzubereiten,
als unsere Kinder für den Weg!
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gib ihnen Wurzeln – wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel!
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anregen - statt
verbieten
vorschlagen - statt anordnen motivieren - statt belehren bestärken - statt kritisieren |
Wir stellen uns ein Bild vor:
Eine Brücke führt über einen reißenden Fluss. Sie hat kein Geländer. Über diese Brücke lassen wir unsere Kinder nicht gehen!
Nur mit Geländer kann ein Kind den Fluss
überqueren – unser konsequentes, liebevolles
Erziehungsverhalten ist das Geländer zum Festhalten
für unsere
Kinder!
Wir Lehrerinnen bemühen uns um vorbildhaftes Verhalten – was wir uns von Schülerinnen, Schülern und Eltern wünschen, wollen wir auch selbst beachten!
Nach intensiver Vorbereitung im Kollegium wurde im Schuljahr 1996/97 in allen Klassen und Jahrgängen das erwünschte Schülerverhalten im Unterricht und in den Pausen gemeinsam erörtert. Eltern- und Schülerumfragen schlossen sich an. Die Elternprojektgruppe wertete alle Ergebnisse aus und fasste sie zusammen. Unser vorrangiges Ziel, eine möglichst große Übereinstimmung zwischen Elternhaus und Schule zu erreichen, zeigt sich in den Ergebnissen. Im Folgenden sind sie zusammengefasst.
· Wir grüßen uns.
· Wir sagen „bitte“ und „danke“.
· Wir entschuldigen uns.
· Wir beschimpfen und beleidigen uns nicht.
· Wir nehmen Rücksicht und helfen anderen.
· Wir gehen verständnisvoll miteinander um.
· Wir sprechen miteinander und versuchen, Probleme gemeinsam zu lösen.
· Wir sind ehrlich.
· Wir sind pünktlich.
· Wir halten uns an gemeinsame Absprachen.
· Wir lassen andere ausreden.
· Wir fragen, bevor wir Sachen von anderen nehmen, gehen gut mit ihnen um und geben sie zurück.
· Wir klopfen an, wenn wir einen Raum betreten.
· Wir lachen andere nicht aus.
· Wenn wir mit jemandem sprechen, schauen wir ihn an.
· In manchen Situationen muss ein klares „nein!“ reichen.
· Manchmal müssen wir warten, bis andere auf unsere Wünsche eingehen.
· Wir erfüllen unsere Pflichten zuverlässig.
· Wir nehmen uns täglich Zeit für ein gemeinsames Essen.
Wenn Sie als Eltern auf diese Umgangsformen zu Hause achten, helfen Sie uns bei unserer Arbeit in der Schule!
Im Folgenden informieren wir Sie konkret über die vielfältigen Möglichkeiten der
Unsere Wünsche an die Eltern
Bitte bleiben Sie in Ihrem Erziehungsverhalten konsequent!
Sie
unterstützen uns damit in unserer schulischen Arbeit.
1. Ihr Kind und wir brauchen Ihr Interesse und Ihre aktive Mitarbeit an unserer Schule!
2. Elternabende sind lebendiger, wenn viele
kommen!
Nur dann können auch Ihre persönlichen Interessen vertreten
werden!
3. Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind ausgeschlafen und pünktlich zur Schule kommt und zu Hause schon gefrühstückt hat!
4. Ihr Kind sollte, wenn es möglich ist, zu Fuß gemeinsam mit Schulkameraden zur Schule kommen, denn Bewegung und frische Luft sind wichtig.
5. Bitte geben Sie ihm etwas Gesundes zum Essen mit!
6. Bitte geben Sie Ihrem Kind nur dann Geld mit, wenn Sie von uns eine entsprechende Nachricht erhalten!
7. Bitte kennzeichnen Sie alle Schulmaterialien mit dem Namen Ihres Kindes! Schulbücher und Hefte werden bitte immer eingebunden!
8. Überprüfen Sie bitte gemeinsam mit Ihrem Kind regelmäßig, ob sein Schulmaterial in Ordnung ist!
9. Ihr Kind sollte seine Hausaufgaben möglichst
selbstständig erledigen.
Lassen Sie sich
bitte, besonders in den ersten beiden Schuljahren, zeigen, ob eine Aufgabe
vollständig ausgeführt wurde. Die Richtigkeit der Hauaufgaben wird in der Schule
kontrolliert.
10. Bitte wählen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind das
Fernsehprogramm aus. Ihr Kind sollte vor der Schule, beim Essen und bei den
Hausaufgaben nicht fernsehen.
Beachten Sie
bitte das Alter Ihres Kindes und begrenzen Sie die tägliche Fernsehzeit. Dies
gilt auch für Computerspiele usw.
11. Wir freuen uns über Gespräche mit Ihnen.
Bitte
sprechen Sie die Termine dazu mit uns ab!
Gesamtkonferenz
Die Gesamtkonferenz setzt sich
aus allen Mitgliedern des Kollegiums und der Schulleitung zusammen.
Elternbeiratsvorsitzende, deren Stellvertreter und bis zu drei weitere Mitglieder des Schulelternbeirates, sowie Mitglieder der Schulkonferenz sind teilnahmeberechtigt. Die Schulleiterin/ der Schulleiter hat den Vorsitz.
In Gesamtkonferenzen, die etwa einmal monatlich stattfinden, werden pädagogische Themen, organisatorische Abläufe, Anregungen von Kollegium und Elternschaft und allgemeine Fragen erörtert. Entscheidungen werden durch Beschlüsse erwirkt, Eltern haben hierbei kein Stimmrecht, sie dürfen auch nicht an Notenkonferenzen teilnehmen.
Die Gesamtkonferenz entscheidet z.B. über die Unterrichts- und Erziehungsarbeit, Vorschläge für ein Schulprogramm, fächerübergreifende Unterrichtsvorhaben, Vereinbarungen zur Leistungsbewertung, die Einführung zugelassener Schulbücher, die Verteilung der Unterrichtsstunden bei Kürzungen und Aufsichts- und Vertretungspläne.
Klassenkonferenz
Klassenkonferenzen beraten über
Fragen der Unterrichts- und Erziehungsarbeit in der Klasse, den Umfang der
Hausaufgaben und die Verteilung der Lernkontrollen, die Koordination der Arbeit
der Fachlehrerinnen und Fachlehrer, die Empfehlungen für weiterführende
Bildungswege, Zeugnisnoten und die Beurteilungen zum Arbeits- und
Sozialverhalten und die Zusammenarbeit von Eltern, Schülerinnen und Schülern,
Lehrerinnen und Lehrer. Vorsitzende/r ist die Klassenlehrerin/der
Klassenlehrer.
Die Schulkonferenz setzt sich an unserer Schule aus Elternmitgliedern, einer gewählten Elternvertretung und gewählten Lehrerinnen zusammen; mit der Schulleitung, die den Vorsitz hat, sind es 11 stimmberechtigte Mitglieder.
Alle Klassenelternbeiräte
sind Mitglieder des Schulelternbeirats; sie treffen sich etwa zweimal jährlich
zu gemeinsamen Sitzungen.
Schulelternbeirat
Der Schulelternbeirat übt das
Mitbestimmungsrecht an der Schule aus. An den Sitzungen, zu denen die/der
Vorsitzende einlädt, nimmt die Schulleiterin/der Schulleiter teil. Einige
Entscheidungen der Schulkonferenz bedürfen der Zustimmung des
Schulelternbeirats. Die Schulleiterin/der Schulleiter informiert den
Schulelternbeirat über alle wesentlichen Angelegenheiten des
Schullebens.
Die derzeitigen Elternbeiratsvorsitzende/n entnehmen sie der Infotafel im Erdgeschoss unserer Schule.
Vereinbarungen und Regeln
Diese Regeln wurden mit allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Erzieherinnen und Lehrerinnen gemeinsam erarbeitet.
Unser Motto:
Wir gehen freundlich miteinander um
und nehmen Rücksicht aufeinander.
1. Wir begrüßen und verabschieden uns. Beim Sprechen schauen wir uns an. Erwachsene, die wir kennen, grüßen wir zuerst.
2. In der Klasse tragen wir keine Mütze, das übernimmt der Kleiderhaken.
3. Im Unterricht essen und trinken wir nicht.
4. Wir sind pünktlich.
5. Wir helfen anderen, wenn sie Hilfe brauchen!
6. Wir hören gut zu und rufen nicht hinein. Wir sind gleich still, wenn wir das Leise-Zeichen sehen.
7. Wir melden uns, wenn wir etwas sagen möchten.
8. Wir lachen andere nicht aus.
9. Wir stören und ärgern andere nicht.
10. Wir erledigen unsere Hausaufgaben sorgfältig und ordentlich.
11. Wir behandeln Bücher, Hefte und Stifte mit Sorgfalt.
12. Wir achten darauf, dass die
Arbeitsmittel und das Spielmaterial im Klassenraum stets vollständig
und an dem vereinbarten Platz liegen. Wer absichtlich etwas
beschädigt, muss dies ersetzen.
13. Wir nehmen niemanden etwas weg.
14. Wenn jemand mit einer Nachricht
in die Klasse kommt oder eine Durchsage erfolgt,
sind wir alle leise
und hören zu.
15. Wir petzen nicht.
16. Unsere Lehrerin sagt, wann der Unterricht beendet ist.
17. Wir nutzen möglichst die Pause für den Toilettenbesuch, vergessen nicht zu spülen und hinterlassen sie sauber.
18. Wir drängeln uns nicht vor – wer drängelt, geht am Schluss.
19. Schulmitteilungen geben wir am
selben Tag unseren Eltern!
Dies sind Auszüge aus unserer Schulbroschüre.